Selbstbewässerungssysteme für Pflanzgefäße in Büros, Hotels und Seniorenheimen
Begrünen, ohne die Pflege zu verkomplizieren: So funktioniert unser Selbstbewässerungssystem
Pflanzen können ein Büro, ein Hotel, ein Seniorenheim oder jeden gemeinsam genutzten Raum verwandeln. Damit das wirklich funktioniert, muss eine Frage von Anfang an gelöst sein: die Pflege.
Wenn ein Projekt viele Pflanzen oder Pflanzgefäße in verschiedenen Bereichen umfasst, wird das Gießen per Hand schnell schwer zu organisieren.
Deshalb integriert CitySens Lab Selbstbewässerung in seine biophilen Systeme: eine Lösung, die den Wasserverbrauch optimiert, seltener gießen lässt und die langfristige Pflege erleichtert.
Es geht nicht nur darum, Natur in den Raum zu bringen, sondern die Voraussetzungen zu schaffen, damit sie bleibt.
Ein System nach dem Vorbild des natürlichen Wasserkreislaufs
Unsere Selbstbewässerung folgt einem biomimetischen Prinzip nach dem Vorbild des natürlichen Regenkreislaufs. Beim Gießen nimmt das Substrat das benötigte Wasser auf, der Überschuss wird in einem dichten Speicher im Pflanzgefäß gesammelt.
Dieses Wasser geht nicht verloren. Kapillardochte geben es nach und nach von unten an das Substrat zurück, sodass die Pflanze Feuchtigkeit nach Bedarf aufnimmt.
Die Logik ist einfach:
gießen → sammeln → speichern → wiederverwenden
So bleibt ein Teil des überschüssigen Gießwassers für die Pflanze verfügbar, statt verschwendet zu werden.
Seltener gießen, einfacher pflegen
Einer der größten Vorteile ist, dass seltener eingegriffen werden muss.
In den ersten drei Monaten wird regelmäßig gegossen, damit sich die Wurzeln entwickeln. Danach nutzen die Kapillardochte den Speicher, der nur nachgefüllt werden muss, wenn er leer ist – etwa alle 2–4 Monate.
Das ist besonders hilfreich bei Projekten mit vielen Pflanzgefäßen in verschiedenen Zonen.
Im Büro oder Coworking vereinfacht es die Pflege von Pflanzen an Arbeitsplätzen, in Besprechungsräumen und Gemeinschaftsbereichen.
In Hotels und Hospitality-Räumen erleichtert es die Pflege in Empfangsbereichen, Restaurants und Lounges.
Und in Seniorenresidenzen bringt es Natur in Gemeinschaftsbereiche und reduziert den Pflegeaufwand.
Jedes Gießen besser nutzen
Das System verlängert nicht nur die Pflegeintervalle, es nutzt das Wasser auch besser.
Beim Gießen wird der Überschuss, der durch das Substrat läuft, im Speicher gesammelt. Die Dochte führen ihn anschließend zu den Wurzeln zurück und bewässern die Pflanze von unten. So bleibt das Wasser länger im System verfügbar.
Für uns ist das ein wichtiger Teil des Designs: Pflanzen nicht nur ästhetisch zu integrieren, sondern auch an ihre Pflege und die nach der Installation benötigten Ressourcen zu denken.
Technologie im Pflanzgefäß integriert
Das System besteht aus drei Hauptelementen:
- einem dichten Wasserspeicher im Inneren;
- Kapillardochten, die den Speicher mit dem Substrat verbinden;
- einer Füllstandsanzeige, die zeigt, wie viel Wasser noch vorhanden ist.
Die Anzeige zeigt, wann nachgefüllt werden muss, und verhindert sowohl das Austrocknen als auch das Überschreiten des empfohlenen Höchststands.
Die Technik ist im Möbel selbst integriert, ohne die Ästhetik des Projekts zu beeinträchtigen.
Pflanzen über die Installation hinaus denken
Die Gestaltung eines biophilen Raums sollte nicht enden, sobald die Pflanzen stehen. Man muss auch an danach denken:
Wer gießt sie?
Wie oft?
Woran erkennen wir, dass sie Wasser brauchen?
Wie lässt sich die Pflege vereinfachen?
Die Selbstbewässerung beantwortet genau diese Fragen. Denn Pflanzen in Büros, Hotels, Seniorenheimen und anderen professionellen Räumen sind nur sinnvoll, wenn sie sich einfach und nachhaltig pflegen lassen.
Sie suchen robuste Arten für die Selbstbewässerung? Lesen Sie unseren Ratgeber Büropflanzen für wenig Licht oder entdecken Sie die Pflanzgefäße Motus und Chrysallis.